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Siegel und Petschafte

Petschaft aus Karlsbad, um 1870Bei der Post sind Stempel als Beförderungs- und Bearbeitungsvermerke seit mehr als 350 Jahren in Gebrauch, und auch bei anderen Unternehmen haben sie eine lange Tradition. Während bei Stempeln Farbe vom Stempelkissen mit Hilfe des Metallstempelkopfes oder einer gummiartigen Fläche auf das Papier übertragen wird, sind Petschafte spezielle Stempel aus einem harten Material. Sie werden in die noch weiche Siegelmasse gedrückt, sodass ein Siegel zum Verschluss oder zur Beglaubigung entsteht, das einer Institution oder Person, z.B. dem Absender eines Briefes, zugeordnet werden kann.

Die Museumsstiftung ist die zentrale Sammelstelle für Poststempel und Dienstsiegel der Post in Deutschland. Zur Sammlung gehören auch umfangreiche Siegel- und Petschaft-Bestände aus dem Privatgebrauch, darunter besondere Siegelringe und Siegelabdrucke. Insgesamt beläuft sich diese Sammlung auf mehrere Zehntausend Objekte.

Kontakt

Dr. Veit Didczuneit

Abteilungsleiter Sammlungen
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 10
E-Mail: v.didczuneit*mspt.de

Dr. Veit Didczuneit leitet seit 2006 die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation am Standort Berlin. Dort ist er für die Sammlungsbereiche der Brief- und Schreibkultur zuständig.


Gunnar Goehle

Museologe
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 41
E-Mail: g.goehle*mspt.de

Gunnar Goehle ist seit 1999 als Museologe im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Inventarisierung der Sammlung Brief- und Schreibkultur, insbesondere der Feldpostbriefsammlung.


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