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Münzen und Banknoten

Bogen von ursprünglich neun, jetzt acht Assignaten (Anweisungen), Frankreich 1793Während Münzen schon im Mittelalter nicht nur als Zahlungsmittel dienten, sondern durch das eingeprägte Porträt des Staatsoberhauptes auch der Ausübung von Herrschaft und der Information der Bevölkerung, liegt die Einführung der Banknoten in Deutschland erst wenige Jahrhunderte zurück. Zuerst in China ab 1024 in Gebrauch, gelangte das Papiergeld durch Marco Polo nach Europa und wurde in Deutschland zuerst 1705 ausgegeben. Weithin gebräuchlich und allgemein akzeptiert wurde es jedoch erst im 19. Jahrhundert.

Die Sammlung der Museumsstiftung beinhaltet aufgrund ihrer engen Verbindung mit der Geschichte der Postbank einen Grundstock historischer Zahlungsmittel. Unter den mehreren hundert Objekten finden sich neben alltäglicheren Münzen und Banknoten auch Silber-Gedenkmünzen, Schecks, Fernsprechwertmarken, geschredderte Banknoten und Banknoten aus der Inflationszeit sowie Notgeld.

Römische Münze, 1. Jahrhundert v.Chr. Eine Million Mark, Reichsbanknote des Deutschen Reiches, 1923 Chinesische Banknote der Ming-Dynastie, 14. Jahrhundert Fünf Mark, Reichsbanknote des Deutschen Reiches, 1904 Mittelalterliche Münze, um 1400

Kontakt

Wenke Wilhelm

Referentin Archiv, Transportgeschichte & Verkehr
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 30
E-Mail: w.wilhelm*mspt.de

Wenke Wilhelm ist seit 2014 als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Transportgeschichte und Verkehr sowie für die Archivalien am Sammlungsstandort Berlin zuständig.


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