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Fernsehgeräte

200x200Deutschland war weltweit das erste Land mit einem regelmäßigen, öffentlichen Fernsehprogramm. 1935 ging in Berlin der Sender „Paul Nipkow“ an den Start und sendete an vier Tagen pro Woche, jeweils nur für wenige Stunden. Die technische Entwicklung hatte bereits in den 1920er Jahren begonnen, als erste Fernsehbilder mit mechanisch-optischen Systemen abgetastet wurden. Doch dies war eine Sackgasse – zum Erfolg führte in den 1930er Jahren das elektronische Fernsehen, dessen Bildröhren optische Auflösungen erreichten, die mit keinen mechanischen Bildabtaster und Empfänger realisiert werden konnten.

Die Fernsehsammlung in der Museumsstiftung reicht bis zu den Anfängen der Entwicklung in Deutschland zurück, da die Reichspost maßgeblich involviert war. Glanzstücke sind rund 30 Fernsehgeräte aus den 1920er und 1930er Jahren, darunter Apparate mit Nipkow-Scheibe, Spiegelschraube oder Linsenkranz. Rund 350 Fernsehgeräte sowie Fernbedienungen, Antennen, Kabeltuner, Satellitenempfänger und andere Objekte dokumentieren die gesamte Fernsehentwicklung ost- und westdeutscher Hersteller.

Fernsehgeräte in der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation Fernsehgeräte in der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation Panoramaaufnahme der Fernsehgeräte in der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Kontakt

Dr.-Ing. Tina Kubot

Dr.-Ing. Tina Kubot

Referentin Mediengeschichte
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 220
E-Mail: t.kubot*mspt.de

Dr. Tina Kubot ist Halbleitertechnologin und seit 2017 Referentin für Mediengeschichte. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen Informations- und Kommunikationstechnologie wie Radio, Fernsehen und Computer. Funk, Sende- und Studiotechnik gehören ebenfalls dazu, wie auch Bild- und Tonaufzeichnung. Ihr Forschungsinteresse liegt in der Technikgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Technikgenese und -entwicklung.


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