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Bergmann-Elektrowagen im Depot Heusenstamm
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Historische Elektrofahrzeuge seit 1899

Bergmann-Elektrowagen im Depot Heusenstamm
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Schon 1899 experimentierte die Reichspost mit Elektrofahrzeugen. Der Benzinmotor war noch nicht sehr weit entwickelt, und im Stadtbetrieb mit häufigen Stopps war der Elektromotor im Vorteil, da er im Stand keine Energie verbrauchte. Als in den 1920er Jahren die Paketzustellung von pferdebespannten Paketwagen auf Kraftfahrzeuge umgestellt wurde, setzte man hierfür oft Lastwagen mit Elektroantrieb ein. 1938 hatte die Reichspost über 2.600 Elektro-LKW in Betrieb.

Neben dem Hansa Lloyd wurden in den 1930er Jahren Wagen der Berliner Firma Bergmann am häufigsten eingesetzt. Elektrofahrzeuge konnten 2 t zuladen und erreichten mit 14 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Bei einer Reichweite von 60 km waren sie für den innerstädtischen Einsatz ideal. Ihre Lebensdauer ist heute unvorstellbar: Viele in den 1920er Jahren angeschaffte Elektrofahrzeuge waren über 40 Jahre im Einsatz! Unter den zwölf Elektrofahrzeugen der Stiftung sind neben Straßenfahrzeugen von Hansa Lloyd und Bergmann auch ein Wagen aus der Maschinenfabrik Esslingen sowie Elektroschlepper für den innerbetrieblichen Einsatz.

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Kontakt

Wenke Wilhelm

Referentin Archiv, Transportgeschichte & Verkehr
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 30
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Wenke Wilhelm ist seit 2014 als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Transportgeschichte und Verkehr sowie für die Archivalien am Sammlungsstandort Berlin zuständig.


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Museologe
Museum für Kommunikation Frankfurt
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Der gelernte KFZ-Mechaniker war seit 1981 im Fahrzeugbereich der Bundespost tätig. 1992 kam der Werkstattleiter ins Museum für Kommunikation Frankfurt und kümmerte sich als Museologe zunächst um die Postsammlung. Seit 2004 ist er schwerpunktmäßig für die Pflege der umfangreichen Sammlung von Kraftfahrzeugen und Kutschen der Museumsstiftung zuständig.


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