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Liebesbriefe

Liebesbrief auf kanningschem Briefkopfbogen "Erinnerung an Hamburg" geschrieben von Johanna an Carl, 1878Johann Wolfgang von Goethe hielt Briefe für die wichtigsten Denkmäler, die ein Mensch hinterlassen kann. Der von Hand geschriebene Liebesbriefe ist höchst individuell. Die Geschichte des Liebesbriefes ist lang und bewegt. Schon aus der Antike sind schriftliche Liebesbotschaften überliefert. Die Transportwege veränderten sich im Laufe der Zeit – in früheren Zeiten wurden Boten oder Brieftauben eingesetzt. Insbesondere im Mittelalter musste es sich bei den Überbringern um vertraute Personen handeln. In der Neuzeit sind es dagegen Postorganisationen, die in aller Regel mit der Beförderung der Nachricht beauftragt werden. Briefe mit Liebesbotschaften gehörten und gehören auch immer noch zum Tagesgeschäft der Post.

Die Museumsstiftung sammelt Briefe sowohl der Form als auch des Inhaltes wegen. Die Sammlung von Freundschafts- und Liebesbriefen umfasst mehrere Tausend Objekte.

Liebesbrief auf Briefkopfbogen "Das Schiller-Standbild in Hamburg, auf dem Walle beim Ferdinandsthore", von Johanna an Carl, 1878 Liebesbrief mit gepresster Veilchenblüte von Carl Hofer in Triest, an Caroline Hofer in Preßburg, 1851

Kontakt

Dr. Veit Didczuneit

Abteilungsleiter Sammlungen
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 10
E-Mail: v.didczuneit*mspt.de

Dr. Veit Didczuneit leitet seit 2006 die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation am Standort Berlin. Dort ist er für die Sammlungsbereiche der Brief- und Schreibkultur zuständig.


Weitere Daten in der Objektdatenbank: Briefe

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