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Posthörner

Vierwindiges Posthorn, Königlich Bayerische Post, nach 1860Das Logo der Deutschen Post AG, ein Posthorn mit angedeuteten Quasten, verweist auf die Anfänge der Post in Deutschland. Als Kaiser Maximilian I. im Jahre 1490 die Familie Taxis mit der Einrichtung einer regelmäßigen Postlinie beauftragte, wurden deren Reiter mit einem Horn ausgestattet. Es diente zur Unterscheidung der privilegierten Taxis-Post von anderen Botendiensten – nur sie transportierte die Post des Kaisers. Erklang das Posthorn, so mussten sich Stadttore für den Postillion öffnen und andere Reiter und Kutschen ausweichen.

Die Sammlung der Stiftung umfasst 110 Posthörner, Posttrompeten und Ehrenposthörner von 1800 bis 1910. Darunter sind über 60 Posthörner und -trompeten, die im täglichen Einsatz waren sowie drei Ehrenposthörner. Diese waren nicht für den täglichen Gebrauch bestimmt, sondern wurden mit einer gravierten Widmung versehen und durften nach dem Ausscheiden aus dem Dienst behalten werden. Sie dienten als Ehren- und Erinnerungsgabe.

Ehrenposthorn der Kaiserlichen Reichspost, ab1871 Dreiwindiges Posthorn der Kaiserlichen Reichspost, um 1900 Zweiwindige Posttrompete, Königlich Preußische Post, vor 1867 Vierwindiges Posthorn, Königlich Bayerische Post, um 1850 Zweiwindiges Posthorn, Thurn und Taxissche Post, bis 1866

Kontakt

Anke Höwing

Referentin Institutionengeschichte & Fotoarchiv Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 40
E-Mail: a.hoewing*mspt.de

Anke Höwing ist als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Institutionengeschichte und das Fotoarchiv am Sammlungsstandort Berlin sowie den Leihverkehr zuständig.


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