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Plakate

200x200Bis 1924 warb die Reichspost überhaupt nicht, weil „eine Staatsinstitution mit monopolähnlichem Charakter keiner besonderen Werbemaßnahmen“ bedürfe. Plakate dienten lange Zeit hauptsächlich zur Lenkung des Kundenverhaltens. Erst ab Mitte der 1970er Jahre führte eine sinkende Nachfrage zu kontinuierlicher Plakatwerbung. Seit der Privatisierung der Bundespost zu Beginn der 1990er hat sich der Charakter der Werbung von Post und Telekom stark gewandelt und gleicht heute der anderer Unternehmen.

Die Plakatsammlung der Museumsstiftung umfasst rund 5.000 Plakate und dokumentiert die gesamte Plakatwerbung der Deutschen Bundespost, der Post der DDR und ihrer Nachfolger. Der Schwerpunkt liegt auf den Postplakaten aus der Zeit von 1949 bis 1990. Vertreten sind jedoch auch seltene Exemplare aus den 1920er und 1930er Jahren sowie Plakatbestände aus anderen Bereichen der Kommunikationsgeschichte, etwa Werbeplakate für Radio- und Fernsehgeräte bzw. -programme oder zum Thema Reisen.

Die Plakatsammlung der MSPT Die Plakatsammlung der MSPT Die Plakatsammlung der MSPT Die Plakatsammlung der MSPT Die Plakatsammlung der MSPT

Kontakt

Frank Gnegel

Abteilungsleiter Sammlungen
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 200
E-Mail: f.gnegel*mspt.de

Frank Gnegel leitet seit 1998 die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation am Standort Heusenstamm. Dort ist er für die Kunstsammlung zuständig und kümmert sich neben den Gemälden und Skulpturen um die grafische Sammlung und die Plakate. Sein besonderes Interesse gilt den Verschlüsselungsgeräten und der Telegrafie.


 

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