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Mobiltelefonie

200x200Schon 1926 wurde mobil telefoniert: Reisende im D-Zug Berlin-Hamburg konnten von unterwegs über Funk ins Festnetz telefonieren. Doch bis zum flächendeckenden Ausbau von Mobilfunknetzen vergingen noch Jahrzehnte. 1958 entstand das öffentliche Mobilfunknetz A, 1972 folgte das B-Netz mit gerade einmal 100.000 Mobilfunkteilnehmern Ende der 1980er Jahre. Im 1985 eröffneten C-Netz kam das erste Handy auf den Markt – jetzt erst wurden Mobilfunkgeräte tragbar und lösten sich vom Fahrzeug. Ab 1992 führte die Liberalisierung des Mobilfunkmarktes zu einer Vielzahl von Angeboten bei rasch sinkenden Preisen.

In der Sammlung sind die analogen Mobiltelefone der Netze A, B und C mit rund 100 Exemplaren vertreten. 500 Handys und Smartphones für D- und E-Netze zeigen die Entwicklung von Technik und Design in den letzten zwanzig Jahren. Zum Sammlungsbestand gehören auch Objekte der Handykultur: Handytaschen, austauschbare Gehäuseschalen oder Schmuckzubehör dokumentieren den individuellen Umgang mit den technischen Geräten.

Mobiltelefone im Depot Heusenstamm Mobiltelefone im Depot Heusenstamm

Kontakt

Lioba Nägele

Referentin Nachrichtentechnik
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 230
E-Mail: l.naegele*mspt.de

Lioba Nägele ist seit 2002 Referentin für Nachrichtentechnik am Sammlungsstandort Heusenstamm. Hier ist sie für die klassischen Kommunikationsmedien Telegrafie und Telefonie, Fernschreiben und Telefax zuständig, aber auch für Vermittlungs- und Übertragungstechnik. Ihr besonderes Interesse gilt der Telefonnutzung und Handykultur im Alltag.


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