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Gemälde

200x200Der Grundstock der Gemäldesammlung der Museumsstiftung geht auf das Reichspostmuseum zurück, das die postgeschichtlichen Sammlungen durch bildliche Darstellungen ergänzen wollte. Bei vielen Bildern war das Reichspostmuseum selbst der Auftraggeber – auf diese Weise kamen bis 1939 rund 70 Gemälde zusammen. Das Bundespostmuseum sammelte ab 1955 bevorzugt Reise- und Posthausszenen, Postkutschenmotive sowie Postillionsdarstellungen aus der Genremalerei des 19. Jahrhunderts.

Mit der Wiedereröffnung als Deutsches Postmuseum wurden die Kunstwerke dann unabhängig von ihrer motivisch-illustrativen Funktion betrachtet; der Schwerpunkt lag auf der klassischen Moderne und der Kunst nach 1945. Seit der Gründung der Museumsstiftung wurden weitere Einzelwerke namhafter Künstler angekauft. Heute umfasst die Sammlung rund 300 Gemälde vom 17. Jahrhundert bis zu aktuellen Positionen der Gegenwartskunst. Unter anderem vertreten sind Werke von Carl Spitzweg, Max Ernst, Jacques Lennep und Neo Rauch.

Die Gemäldesammlung der Museumsstiftung im Depot in Heusenstamm Die Gemäldesammlung der Museumsstiftung im Depot in Heusenstamm Die Gemäldesammlung der Museumsstiftung im Depot in Heusenstamm Die Gemäldesammlung der Museumsstiftung im Depot in Heusenstamm Die Gemäldesammlung der Museumsstiftung im Depot in Heusenstamm

Kontakt

Frank Gnegel

Abteilungsleiter Sammlungen
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 200
E-Mail: f.gnegel*mspt.de

Frank Gnegel leitet seit 1998 die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation am Standort Heusenstamm. Dort ist er für die Kunstsammlung zuständig und kümmert sich neben den Gemälden und Skulpturen um die grafische Sammlung und die Plakate. Sein besonderes Interesse gilt den Verschlüsselungsgeräten und der Telegrafie.


 

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