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Brief- und Paketverteilmaschinen

Zollkontrolleinrichtung (Versuchsmuster), entwickelt für die Deutsche Post der DDR, 1981Die manuelle Briefsortierung hatte Tradition, aber auch Grenzen: Ein geübter Sortierer bewältigte pro Stunde zwischen 1.200 und 1.500 Sendungen. Heutige Briefverteilmaschinen bringen es in derselben Zeit auf 36.000 Sendungen! Die technischen Voraussetzungen für die automatische Sortierung waren mit der Einführung der vierstelligen Postleitzahlen 1961 gegeben, doch dauerte es noch einige Jahre, bis ein ausreichend hoher Prozentsatz der Sendungen auch verlässlich mit Postleitzahlen versehen wurde.

Die erste automatische Briefverteilmaschine der Bundespost trat 1965 in Pforzheim ihren Dienst an und gehört heute zur Sammlung der Museumsstiftung. Die ersten Briefverteilmaschinen der DDR und der Bundesrepublik sind anhand typischer aussagekräftiger Bauteile dokumentiert. Besonders hervorzuheben sind eine in der Ausstellung des Museums für Kommunikation Frankfurt betriebsfähig aufgestellte Anlage.

Paketverteilanlage mit Zustellpackkammer im Paketpostamt Hamburg 2, 1975 Briefverteilmaschine RFT der Deutschen Post der DDR, Briefverteilamt Magdeburg, 1956 Versuchsmodell zur Feinverteilung von Briefsendungen, Deutsche Bundespost, 1957 Briefverteilanlage der Deutsche Bundespost, Feinverteilmaschine AEG FVM 990, 1994Durchgangspackkammer des Hauptpostamtes Leipzig 18, Deutsche Post der DDR, um 1960

Kontakt

Anke Höwing

Referentin Institutionengeschichte & Fotoarchiv Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 40
E-Mail: a.hoewing*mspt.de

Anke Höwing ist als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Institutionengeschichte und das Fotoarchiv am Sammlungsstandort Berlin sowie den Leihverkehr zuständig.


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