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Briefverteilmaschine RFT der Deutschen Post der DDR, Briefverteilamt Magdeburg, 1956
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Von der manuellen bis zur automatisierten Briefsortierung

Briefverteilmaschine RFT der Deutschen Post der DDR, Briefverteilamt Magdeburg, 1956
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Die manuelle Briefsortierung hatte Tradition, aber auch Grenzen: Ein geübter Sortierer bewältigte pro Stunde zwischen 1.200 und 1.500 Sendungen. Heutige Briefverteilmaschinen bringen es in derselben Zeit auf 36.000 Sendungen! Die technischen Voraussetzungen für die automatische Sortierung waren mit der Einführung der vierstelligen Postleitzahlen 1961 gegeben, doch dauerte es noch einige Jahre, bis ein ausreichend hoher Prozentsatz der Sendungen auch verlässlich mit Postleitzahlen versehen wurde.

Die erste automatische Briefverteilmaschine der Bundespost trat 1965 in Pforzheim ihren Dienst an und gehört heute zur Sammlung der Museumsstiftung. Die ersten Briefverteilmaschinen der DDR und der Bundesrepublik sind anhand typischer aussagekräftiger Bauteile dokumentiert. Besonders hervorzuheben sind eine in der Ausstellung des Museums für Kommunikation Frankfurt betriebsfähig aufgestellte Anlage.

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Kontakt

Anke Höwing

Referentin Institutionengeschichte & Fotoarchiv Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 40
E-Mail: a.hoewing*mspt.de

Anke Höwing ist als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Institutionengeschichte und das Fotoarchiv am Sammlungsstandort Berlin sowie den Leihverkehr zuständig.


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