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Beamten-, Sport- und Gesangsvereine

Anstecknadel des Postunterbeamtenvereins Werder/Havel, 1898 bis 1918Organisierte Zusammenschlüsse von Postmitarbeitern waren schon früh Bestandteil der staatlichen Posteinrichtungen. Beamtenvereine und Gewerkschaften vertraten die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber dem Arbeitgeber. In Sport- und Gesangsvereinen ging man seinen Leidenschaften nach und verschaffte sich einen Ausgleich zur Arbeit. Sozial ausgerichtete Organisationen halfen in Notlagen; Postspar- und Darlehensvereine erleichterten die finanzielle Absicherung.

Die Museumsstiftung verfügt über vielfältige Bestände, die die Aktivitäten der Postvereine dokumentieren. Dazu gehören die umfangreiche Sammlung von Vereinsfahnen der Post- und Telegrafenbeamtenvereine vom Beginn des 20. Jahrhunderts.

Schild des Postunterbeamten-Vereins Esslingen, 1907 Anstecker der Postkapelle Saarbrücken, Deutsche Bundespost, 1980er Jahre Wanderpokal des Postvereins Essen-Steele im Skatspiel, 1982 Anstecknadel des Vereins der mittleren Reichspost- und Telegrafenbeamten, um 1900 Ärmelabzeichen des Postmusikvereins Stuttgart, Deutsche Bundespost, 1970er-1980er Jahre

Kontakt

Anke Höwing

Referentin Institutionengeschichte & Fotoarchiv Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 40
E-Mail: a.hoewing*mspt.de

Anke Höwing ist als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Institutionengeschichte und das Fotoarchiv am Sammlungsstandort Berlin sowie den Leihverkehr zuständig.


Weitere Daten in der Objektdatenbank: Postvereine