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Arbeitsschutzausrüstung und Objekte für die Sicherheit

Warnweste, Deutsche Bundespost, 1985Arbeitsschutz, sei es aus Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern oder zur Erhaltung der Arbeitskraft, beschäftigt auch die Post seit jeher. Eine erste Arbeitsschutzausrüstung waren Stangenreiterstiefel – Sicherheitsschuhe für die Postillione des 18. Jahrhunderts. Gesetzlich existiert das Arbeitsschutzrecht seit 1891, zuvor lag es in der Verantwortung des Arbeitenden, für seine Unversehrtheit Sorge zu tragen. Daher beschäftigt man sich bei der Post auch erst seit dem 20. Jahrhundert systematisch mit der Thematik.

Die Sammlung der Museumsstiftung umfasst ein breites Spektrum an historischer und moderner Arbeitsschutzausrüstung: Dazu gehören Spikes, die Zustellern Sicherheit bei Eis und Schnee geben, aber auch Sicherheitsgürtel, Arbeitshandschuhe, Arbeitsschürzen, Gehörschutz, Schutzbrillen und Schutzmasken, die das Atmen unter Staubaufwirbelung erleichtern sowie Schutzhelme.

Sicherungsgurt zum Besteigen von Telegrafenmasten, Deutsche Bundespost, 1951 Sturzhelm für Motorradfahrer der Telegramm- und Eilzustellung, Deutsche Bundespost, um 1960 Schweißerjacke, Deutsche Bundespost, 1957 Schuhspikes, Rutschsicherung bei Eis und Schnee für Zusteller, 2007 Sanitätstasche für Ersthelfer, Deutsche Bundespost, 1968

Kontakt

Anke Höwing

Referentin Institutionengeschichte & Fotoarchiv Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 40
E-Mail: a.hoewing*mspt.de

Anke Höwing ist als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Institutionengeschichte und das Fotoarchiv am Sammlungsstandort Berlin sowie den Leihverkehr zuständig.