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Wählvermittlung

200x2001908 begann eine neue Ära des Telefonierens: In Hildesheim wurde das erste automatische Ortsnetz in Deutschland in Betrieb genommen. Anstelle des „Fräuleins vom Amt“ stellten nun elektromechanische Hebdrehwähler die gewünschten Verbindungen her. Der Hebdrehwähler war – wie auch die Wählscheibe am Telefon – eine Erfindung des Amerikaners Almon B. Strowger. Die Wähltechnik war schnell und wirtschaftlich, zudem kam die Handvermittlung in den Großstädten in den 1920er Jahren an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.

800 Meter Gestellreihen im Depot des Museums für Kommunikation Frankfurt zeigen die verschiedenen Generationen der elektromechanischen Orts- und Fernwählsysteme der Reichspost, Bundespost und Deutschen Post der DDR ebenso wie die digitale Vermittlungstechnik ab den 1970er Jahren. Dieser Sammlungsbestand wird komplettiert durch Wähl-Nebenstellenanlagen in verschiedenen Größen aus sechs Jahrzehnten.

Vermittlungstechnik im Depot Heusenstamm Vermittlungstechnik im Depot Heusenstamm Vermittlungstechnik im Depot Heusenstamm Vermittlungstechnik im Depot Heusenstamm

Kontakt

Lioba Nägele

Referentin Nachrichtentechnik
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 230
E-Mail: l.naegele*mspt.de

Lioba Nägele ist seit 2002 Referentin für Nachrichtentechnik am Sammlungsstandort Heusenstamm. Hier ist sie für die klassischen Kommunikationsmedien Telegrafie und Telefonie, Fernschreiben und Telefax zuständig, aber auch für Vermittlungs- und Übertragungstechnik. Ihr besonderes Interesse gilt der Telefonnutzung und Handykultur im Alltag.


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