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Videorekorder

200x200Den ersten serienmäßig gebauten Videorekorder der Welt mit einem Gewicht von ca. 1200 kg brachte 1956 die Firma Ampex auf den Markt. Bedeutung erlangte die magnetische Bildaufzeichnung zunächst als Hilfsmittel bei der Fernsehproduktion: Zuvor mussten Sendungen entweder live produziert und gesendet oder auf konventionellem Filmmaterial aufgenommen, geschnitten und dann mit Filmabtastern elektronisch abgetastet und gesendet werden. Seine zweite Hochphase erfährt das Medium in der Gegenwart, in der zahllose Internetnutzer mit selbst gedrehten digitalen Videoclips online gehen.

Zur Sammlung gehört unter anderem ein Ampex VR 1000 aus dem Jahre 1961. Mit einem VR 1000 wurde die erste Magnetaufzeichnung des deutschen Fernsehens angefertigt, die Aufzeichnung des bekannten Sketches „Dinner for One“ im NDR. Außerdem befinden sich sowohl Aufzeichnungsgeräte aus dem Fernsehstudiobereich in allen professionellen Aufzeichnungsformaten, als auch Heimrekorder der konkurrierenden Videosysteme wie Video Cassette Recorder (VCR), Betamax, Video Home System (VHS), Video 2000, Video 8 oder S-VHS im Bestand.

Videorekorder und MAZ-Geräte in der Sammlung in Heusenstamm Videorekorder und MAZ-Geräte in der Sammlung Videorekorder und MAZ-Geräte in der Sammlung

Kontakt

Dr.-Ing. Tina Kubot

Dr.-Ing. Tina Kubot

Referentin Mediengeschichte
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 220
E-Mail: t.kubot*mspt.de

Dr. Tina Kubot ist Halbleitertechnologin und seit 2017 Referentin für Mediengeschichte. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen Informations- und Kommunikationstechnologie wie Radio, Fernsehen und Computer. Funk, Sende- und Studiotechnik gehören ebenfalls dazu, wie auch Bild- und Tonaufzeichnung. Ihr Forschungsinteresse liegt in der Technikgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Technikgenese und -entwicklung.


Weitere Daten in der Objektdatenbank: Videorekorder & Co.