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Verschlüsselungsgeräte

200x200Verschlüsselung spielte in der Geschichte der Kommunikation schon immer eine Rolle – schon Cäsar bediente sich einer Verschlüsselung, bei der jeder Buchstabe durch einen anderen ersetzt wurde. Noch im 1. Weltkrieg waren die nach ihm benannten Chiffrierscheiben populär, der 2. Weltkrieg wurde von der legendären „Enigma“ mitbestimmt. Von ihr glaubten die Deutschen, dass die mit ihr verschlüsselten Nachrichten nicht entziffert werden könnten, während die Polen und Engländer seit 1938 alles mitlesen konnten.

In der Sammlung der Museumsstiftung befinden sich neben mehreren Drei-Walzen-Enigmas und einer Vier-Walzen-Enigma auch eine Fernschreibschlüsselmaschine T 52 b („Sturgeon“). Zu den Kryptografiegeräten in der Sammlung zählen Cäsar-Scheiben aus dem 1. Weltkrieg, Handverschlüsselungsgeräte für kommerzielle Telegramme, Fernschreib-Schlüsselmaschinen aus der Zeit des Kalten Krieges bis hin zu modernen elektronischen Geräten. Mit insgesamt rund 350 Geräte handelt es sich um eine der weltweit größten Sammlungen.

Verschlüsselungsgeräte aus der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation Verschlüsselungsgeräte Verschlüsselungsgeräte Verschlüsselungsgeräte Verschlüsselungsgeräte

Kontakt

Frank Gnegel

Abteilungsleiter Sammlungen
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 200
E-Mail: f.gnegel*mspt.de

Frank Gnegel leitet seit 1998 die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation am Standort Heusenstamm. Dort ist er für die Kunstsammlung zuständig und kümmert sich neben den Gemälden und Skulpturen um die grafische Sammlung und die Plakate. Sein besonderes Interesse gilt den Verschlüsselungsgeräten und der Telegrafie.


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