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Spielzeugpostämter

SpielzeugpostämterDie Kinderpost ist die Spielzeug-Ausgabe eines Postamtes: In einem Kasten befinden sich Formulare, Stempel, Briefmarken, Postkarten und Briefumschläge sowie weitere Accessoires wie eine Uniformmütze, eine Zustelltasche oder ein Telefon. Meist lässt sich der Karton so aufstellen, dass er als Schalter dienen kann. Kinderpostspiele gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts. In der Zeit um 1905 erlebte die Produktion einen Höhepunkt und seit dieser Zeit waren Kinderpostämter stets beliebte Klassiker in den Kinderzimmern.

Spielzeug soll es den Kindern ermöglichen, sich die Welt der Erwachsenen spielerisch anzueignen. Daher zeigt das Spielzeug nicht nur vergangene Kinderwelten, sondern reflektiert auch die historische Lebenswelt der Erwachsenen. Die Museumsstiftung besitzt rund 150 Kinderpostämter aus der Zeit von 1900 bis zur Gegenwart überwiegend deutscher Provenienz. Darunter sind prunkvolle und üppig ausgestattete Exemplare ebenso wie eher sparsame, auf schlechtem Papier gedruckte Varianten.

Spielzeugpostämter aus der Sammlung der MSPT Spielzeugpostämter aus der Sammlung der MSPT Spielzeugpostämter aus der Sammlung der MSPT

Kontakt

Frank Gnegel

Abteilungsleiter Sammlungen
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 200
E-Mail: f.gnegel*mspt.de

Frank Gnegel leitet seit 1998 die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation am Standort Heusenstamm. Dort ist er für die Kunstsammlung zuständig und kümmert sich neben den Gemälden und Skulpturen um die grafische Sammlung und die Plakate. Sein besonderes Interesse gilt den Verschlüsselungsgeräten und der Telegrafie.


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