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Spardosen

SpardosenDie Geschichte der Post ist in Deutschland untrennbar mit der des Sparens verbunden. 1872 gründen sich die ersten Post-Spar- und Darlehensvereine, aus denen die heutigen PSD-Banken hervorgingen. 1939 gründete die Reichspost den Postsparkassendienst und führte das Postsparbuch ein, das lange Zeit Synonym für Kapitalbildung war und bis heute existiert. Bis im Zuge der Reform 1990 die Postbank als eigene Institution gebildet wurde, gehörte das Postsparen zum Leistungsspektrum der Post und fand auch Eingang in die Museen.

Die Stiftung verfügt über eine repräsentative Sammlung von Spardosen, die rund 200 Objekte umfasst. Neben Dosen mit dem Logo der Postbank finden sich künstlerisch ausgestaltete Modelle, die Fernseher, Litfaßsäulen oder Telefonzellen nachahmen; andere werben für das Postsparbuch oder tragen die Aufschrift „Telefonkasse“. Ein Highlight ist die große Kollektion von Spardosen in Briefkastenform, die besonders alte Exemplare aus dem 19. Jahrhundert ebenso beinhaltet wie solche aus den verschiedensten Ländern der Erde.

Spardosen aus der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation Spardosen aus der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation Spardosen aus der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Kontakt

Frank Gnegel

Abteilungsleiter Sammlungen
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 200
E-Mail: f.gnegel*mspt.de

Frank Gnegel leitet seit 1998 die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation am Standort Heusenstamm. Dort ist er für die Kunstsammlung zuständig und kümmert sich neben den Gemälden und Skulpturen um die grafische Sammlung und die Plakate. Sein besonderes Interesse gilt den Verschlüsselungsgeräten und der Telegrafie.


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