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Sparbücher und Scheckhefte

Postsparbuch, Deutsche Bundespost, 19691909 gründete die Reichspost die ersten Postscheckämter. Die Inhaber von Postscheckkonten konnten nun erstmals überregional Geld überweisen oder gutgeschrieben bekommen. Dreißig Jahre später erfolgten die Gründung des Postsparkassendienstes und die Einführung des Postsparbuchs. Das Postsparbuch fand bei den Deutschen großen Anklang, war es doch nicht nur eine sichere Geldanlage. Man konnte damit auch bequem Geld abheben – sogar samstags und auch im Ausland.

Seit der Postreform ist die Postbank eigenständig, doch zuvor gehörten der Postscheckverkehr ebenso wie das Postsparen zum Leistungsspektrum der Post. Die Museumsstiftung verfügt daher auch über einen Sammlungsbestand von einschlägigen Formularen, Sparbüchern, Scheckheften und Geldkarten.

Geschenksparbuch der Städtischen Sparkasse Glatz, 1929 bis 1945 Postscheckheft des Postscheckamts Saarbrücken der Saarpost, 1933 bis 1934 Sparbuch der Steinauer Bank G.m.b.H, 1934 bis 1945 Sparbuch der Thüringischen Staatsbank, 1934 bis 1946 Depositenbuch der Mittelstandsbank Liegnitz, 1940 bis 1945

Kontakt

Wenke Wilhelm

Referentin Archiv, Transportgeschichte & Verkehr
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 30
E-Mail: w.wilhelm*mspt.de

Wenke Wilhelm ist seit 2014 als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Transportgeschichte und Verkehr sowie für die Archivalien am Sammlungsstandort Berlin zuständig.