[ X ]

Rundfunk- und Fernsehsender

200x200Während des Ersten Weltkrieges schritt die Entwicklung der Röhrensender so weit fort, dass 1923 die ersten deutschen Radiosendungen aus dem Vox-Haus in Berlin ausgestrahlt werden konnten. Zwölf Jahre später war Deutschland das erste Land mit einem regelmäßigen Sendebetrieb im Bereich Fernsehen: In Berlin ging der Sender „Paul Nipkow“ an den Start und sendete an vier Tagen pro Woche, jeweils nur für wenige Stunden.

In unserer Sammlung befinden sich der erste württembergische Rundfunksender aus Stuttgart-Feuerbach von 1924, ein 10kW-Langwellen-Rundfunksender aus Königs Wusterhausen aus dem Jahre 1923, und ein 100 kW Lorenz Mittelwellensender des Bayerischen Rundfunks, der 1938 in Ismaning gebaut wurde. Hinzu kommen 20 weitere Rundfunksender aus der Zeit bis in die 1990er Jahre sowie eine größere Zahl von Baugruppen aus Großsendern. Mehrere Fernsehsender sind ebenso vorhanden. Abgerundet wird die Sammlung durch einen umfangreichen Röhrenbestand, der auch die leistungsfähigsten wassergekühlten Senderöhren umfasst.

Kontakt

Dr.-Ing. Tina Kubot

Dr.-Ing. Tina Kubot

Referentin Mediengeschichte
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 220
E-Mail: t.kubot*mspt.de

Dr. Tina Kubot ist Halbleitertechnologin und seit 2017 Referentin für Mediengeschichte. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen Informations- und Kommunikationstechnologie wie Radio, Fernsehen und Computer. Funk, Sende- und Studiotechnik gehören ebenfalls dazu, wie auch Bild- und Tonaufzeichnung. Ihr Forschungsinteresse liegt in der Technikgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Technikgenese und -entwicklung.


Weitere Daten in der Objektdatenbank: Rundfunk- & Fernsehsender