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Rohrpostkontrollbüchse des Haupttelegraphenamt Berlin, 1930
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Mit rund einhundert Objekten besitzt die MSPT eine umfangreiche Sammlung

Rohrpostkontrollbüchse des Haupttelegraphenamt Berlin, 1930
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Bei der Rohrpost wurden kleine Sendungen in Büchsen mit Druckluft durch Metallrohre von einem Ort zum anderen transportiert. Mit der Rohrpost ließ sich die Beförderung von Telegrammen, Briefen, Postkarten, Schecks oder Gesprächszetteln innerhalb von Städten sehr beschleunigen. Daher sind Rohrpostsysteme die ältesten maschinellen „Nahverkehrsmittel“ der Post. Die erste Rohrpostlinie wurde 1853 in London zwischen der Börse und dem Telegrafenamt gebaut, 1865 folgte Berlin. Das Berliner Rohrpostnetz wurde 1876 der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zu Beginn der 1940er Jahre erreichte die Berliner Rohrpost mit fast 400 Kilometern Streckenlänge ihre größte Ausdehnung und beförderte jährlich acht Millionen Sendungen.

Mit rund einhundert Objekten – Sende- und Empfangsapparate von Stadtrohrpost- und Hausrohrpostanlagen, Fahrrohre, Steuereinrichtungen und Rohrpostbüchsen – belegt die Sammlung der Museumsstiftung die Entwicklung von Rohrpostanlagen in ihrer rund hundertjährigen Geschichte. Ein Glanzstück sind Teile der Rohrpostanlage des Reichspostmuseums aus der Zeit um 1920.

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Kontakt

Wenke Wilhelm

Referentin Archiv, Transportgeschichte & Verkehr
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 30
E-Mail: w.wilhelm*mspt.de

Wenke Wilhelm ist seit 2014 als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Transportgeschichte und Verkehr sowie für die Archivalien am Sammlungsstandort Berlin zuständig.


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