[ X ]

Richtfunk

RichtfunkDer Richtfunk, ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt, erlaubt die drahtlose Nachrichtenübermittlung von Punkt zu Punkt. Dabei kann eine große Anzahl von Telefongesprächen gleichzeitig übertragen werden. Nach dem 2. Weltkrieg verfügte die Post über ein Richtfunknetz, das bis 1978 eine Ausdehnung von 57 000 km erreichte und 40 Prozent aller Fernverbindungen übertrug. Im Weitverkehr von den Glasfasernetzen abgelöst, ist der Richtfunk heute im Nahbereich wichtig: Er kommt bei der Verbindung von Vermittlungsstellen untereinander und mit den Fernnetz, in Mobilfunknetzen und in Computernetzwerken zum Einsatz.

In der Sammlung der Museumsstiftung findet sich ein repräsentativer Bestand an analoger wie digitaler Richtfunktechnik. Aus der Zeit seiner Entwicklung bis zur Gegenwart sind Antennenanlagen mit Antennen, Antennenträgern und Antennenzubehör vertreten. Das Spektrum wird ergänzt durch Richtfunksender und empfänger sowie Richtfunkübertragungsanlagen.

Richtfunkantennen im Depot Heusenstamm Richtfunkantennen im Depot Heusenstamm

Kontakt

Lioba Nägele

Referentin Nachrichtentechnik
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 230
E-Mail: l.naegele*mspt.de

Lioba Nägele ist seit 2002 Referentin für Nachrichtentechnik am Sammlungsstandort Heusenstamm. Hier ist sie für die klassischen Kommunikationsmedien Telegrafie und Telefonie, Fernschreiben und Telefax zuständig, aber auch für Vermittlungs- und Übertragungstechnik. Ihr besonderes Interesse gilt der Telefonnutzung und Handykultur im Alltag.


Weitere Daten in der Objektdatenbank: Richtfunk