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Tischrechner Soennecken 1232, um 1990
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Rechenmaschinen und Buchungsmaschinen aus den 1910er bis 1980er Jahren

Tischrechner Soennecken 1232, um 1990
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Nach einer längeren Erprobungsphase wurden Rechenmaschinen 1897 bei der Reichspost eingeführt. Benutzt wurden verschiedene Arten von Additions- und Multiplikationsmaschinen, ab den 1920er Jahren auch mit elektrischem Antrieb. Insbesondere bei dem 1909 begonnen Postscheckdienst bedeutete die Addition der täglich eingehenden Zahlkarten mit Hilfe von Additionsmaschinen eine große Entlastung.

Buchungsmaschinen, eine Verbindung von Schreib- und Rechenmaschine, wurden ab den 1920er Jahren zuerst bei den Postscheckämtern eingesetzt, sie konnten senkrecht und quer addieren und subtrahieren. Die „rechnenden Schreibmaschinen“ übernahmen die gesamte Buchführung in den Kontostellen. Mit ihnen wurden Schreiben, Buchen und Rechnen mechanisiert, die Buchungsarbeiten beschleunigt, Fehlerquellen ausgeschaltet und die Arbeitsleistungen verbessert. 1958 erarbeiteten drei Hersteller unter Mitarbeit des Posttechnischen Zentralamts (PTZ) in Darmstadt Modellanlagen für die Automatisierung des Postscheck-Buchungsdienstes; die Versuchsanlagen wurden bei den Postscheckämtern in Hamburg (IBM 1410), Ludwigshafen und Nürnberg betrieben. Auch bei der Deutschen Post der DDR wurde mittels Lochbandgeräten und Magnetspeicher eine neue Generation von Maschinen für die elektronische Datenverarbeitung entwickelt.

In der Sammlung der Museumsstiftung dokumentieren rund 60 Rechenmaschinen aus dem Zeitraum 1910 bis 1990 sowie rund 20 Buchungsmaschinen aus den 1930er bis 1980er Jahren diese Entwicklung.

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Kontakt

Anke Höwing

Referentin Institutionengeschichte & Fotoarchiv Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 40
E-Mail: a.hoewing*mspt.de

Anke Höwing ist als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Institutionengeschichte und das Fotoarchiv am Sammlungsstandort Berlin sowie den Leihverkehr zuständig.


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