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Stimmungsbild_die Museen der Stiftung


Die Museen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation wurde 1995 im Zuge der bundesdeutschen Postreform gegründet. Die historischen Wurzeln der Stiftung und ihrer Institutionen gehen auf das 19. Jahrhundert und die Gründung des Reichspostmuseums in Berlin zurück. Heute unterhält die Museumsstiftung neben dem Museum für Kommunikation Berlin, das Museum für Kommunikation Frankfurt und das Museum für Kommunikation Nürnberg.


Das Museum für Kommunikation Berlin

Das Museum für Kommunikation Berlin wurde 1872 als erstes Postmuseum der Welt gegründet. Auf Anregung des damaligen Generalpostmeisters Heinrich von Stephan entstand zwischen 1893 und 1898 ein prunkvoller, repräsentativer Bau in der Leipziger Straße/Ecke Mauerstraße, wo das Museum fortan seinen Sitz hatte. Seit seiner Eröffnung durchlief das Haus eine wechselvolle Geschichte: Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Haus geschlossen und in den letzten beiden Kriegsjahren durch Bombentreffer stark beschädigt.

1958 konnte das Museum als Postmuseum der DDR in behelfsmäßig hergerichteten Räumen wieder eröffnet werden. Westberlin gründete 1966 das „Berliner Post- und Fernmeldemuseum“ an der Urania. Nach verschiedenen Umbauetappen des Ostberliner Museums und einer behutsamen Renovierung des Museumsgebäudes nach modernen, denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, konnte das Haus schließlich am 17. März 2000 als Museum für Kommunikation Berlin wiedereröffnet werden.

 

Jugendliche an der Stiftervitrine im 1. Obergeschoss des Museums für Kommunikation Berlin.In der Kommunikationsgalerie vermitteln interaktive Stationen spielerisch die Grundlagen der Nachrichtenübertragung. Im 1. Obergeschoss stehen die Meilensteine menschlicher Kommunikation im Mittelpunkt.Die Installation „Berliner Luft Post" von Stefan Sous symbolisiert die Themen Reisen und Beschleunigung und ist das größte Exponat des Museums.Für ein eigens dafür entwickeltes Experiment schickte die DHL ein Original-Packset der Edition "Space" zur internationalen Raumstation ISS.In der Schatzkammer finden Sie die kostbarsten Exponate.

 

Mit seiner Dauerausstellung macht das Museum die Herkunft, die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft erleb- und begreifbar. Attraktive Wechselausstellungen richten den Blick auf die unterschiedlichen Aspekte von Kommunikation. Zu den wertvollsten Schätzen der Sammlung gehören die berühmtesten Briefmarken der Welt – die Blaue und die Rote Mauritius, die in der Schatzkammer des Museums präsentiert werden.

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Das Museum für Kommunikation Frankfurt

Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau am Schaumainkai erhält das Publikum einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Kommunikation. Als Besonderheiten gelten die Abteilung Kunst und Kommunikation und das lebendige Angebot der Kinderwerkstatt.

Der Ursprung des Museums liegt in der Auslagerung der Sammlung des Berliner Reichspostmuseums während des Zweiten Weltkriegs: 1945 wurden Teilbestände durch amerikanische Soldaten von Berlin nach Hessen überführt, wo sie den Grundstock für das 1958 eröffnete Bundespostmuseum bildeten. Untergebracht in einer Gründerzeitvilla, gehörte das Bundespostmuseum zu den ersten Museen am Frankfurter Schaumainkai – dem späteren Museumsufer.

Im Untergeschoss werden Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation auf 2.500 qm neu ausgelotet und inszeniert. Entlang von 44 Geschichten zeigt die neue Dauerausstellung, wie Erfindungsreichtum und Zufälle, tragische und kuriose Momente den Lauf der Geschichte verändert haben.

 

Technische Installationen © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation FrankfurtDas erste Telefon: Wer hat’s erfunden? © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation FrankfurtDrucktelegraf nach David E. Hughes, 1873 © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation FrankfurtMusik auf Knochen – Raubkopien auf Röntgenbildern © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation Frankfurt21 Köpfe © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation FrankfurtInteraktiv Stationen © Bert Bostelmann / Museum für Kommunikation Frankfurt

 

Im 1. Obergeschoss befindet sich neben dem Mitmachbereich der Kinderwerkstatt das Forum – ein Ausstellungsraum für kleinere Wechselausstellungen. Im 2. Obergeschoss werden auf 550 qm Fläche große Wechselausstellungen präsentiert. Auf dem Museumsdach ist eine Funkstation untergebracht, die mehrmals die Woche zu besichtigen ist.

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Das Museum für Kommunikation Nürnberg

Im Museum für Kommunikation Nürnberg können Besucherinnen und Besucher (fast) alles über Kommunikation erfahren. Menschen verständigen sich mit Tönen, Bildern und Schrift: Im Museum gibt es einen Raum für jede dieser drei Formen der Kommunikation. Der vierte Raum gilt der Kommunikation im Internet. Sie ist multimedial: Im Internet können wir Töne, Bilder und Schrift empfangen und senden.

Das Museum zeigt sowohl die direkte Kommunikation zwischen Menschen als auch die Verständigung mittels technischer Medien wie dem Telefon. In der Dauerausstellung gibt es viele historische Objekte zu entdecken. Hörstationen, Filme, Computer und andere Medienangebote laden ein, sich über den Menschen und seine Kommunikation zu informieren. Überall können Besucher selber etwas ausprobieren: an der Telefonvermittlungsanlage, im TV-Studio, an der Rohrpost und an vielen anderen Mitmachstationen.

 

Die Dauerausstellung im Museum für Kommunikation Nürnberg.Entdecken Sie im „Raum der Töne“ die Welt der Kommunikation.Von Philipp Reis’ Telefon bis zum iPhone 4: An der Telefonwand wird Entwicklung des Telefons in den letzten 150 Jahren gezeigt.Im Zentrum der Dauerausstellung stehen der Mensch und seine Kommunikation.Die Poststraße: Vom Schalter bis zur Post-U-Bahn finden Sie hier alles, was zur Post dazugehört.Netzwelten: Erkunden Sie im neu gestalteten vierten Raum des Museums die Möglichkeiten und Chancen des Internets.

 

Das Museum zeigt außerdem regelmäßig Wechselausstellungen zu speziellen Aspekten der Kommunikation. Führungen, Workshops, Vorträge und Veranstaltungen bieten zusätzliches Wissen für Schulklassen, Gruppen, Familien und Einzelbesucher.

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