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Internetzugangsgerät - mobiles Sende- und Empfangsgerät für E-Mails JVC HC-E100 aus dem Jahre 1998

Unsere Sammlung umfasst einfache Zugangsgeräte, aber auch einige Kuriositäten

Internetzugangsgerät - mobiles Sende- und Empfangsgerät für E-Mails JVC HC-E100 aus dem Jahre 1998
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Auf dem Höhepunkt der Dot.com-Blase im Jahr 2000 erwartete man, dass 45% aller Internetnutzer binnen drei Jahren mehr als ein Internetzugangsgerät nutzen würden. Viele Hersteller boten einfache Zugangsgeräte wie den „Ergo Audrey“ an, die ohne einen „richtigen“ Computer den Zugang zum Internet ermöglichen sollten. Wichtig waren dabei vor allem eine einfache Bedienbarkeit und geringe Kosten. Obwohl die Idee an der wirtschaftlichen Krise scheiterte und es sich in vielen Fällen um technologische Sackgassen handelte, gibt es auch Vorläufer von Smartphone, Tablet und Co.

Eher kuriose Beispiele in der Sammlung sind PDAs wie der Sharp TM-20 mit eingebautem Akustikkoppler, den man auf den Hörer einer öffentlichen Telefonzelle pressen konnte, um unterwegs seine Mail abzurufen – im Jahr 2000 scheiterte diese Idee. Ähnlich sollten öffentliche Internetterminals mit Münzeinwurf in Hotelhallen oder Schnellrestaurants einen Internetzugang unterwegs ermöglichen.

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Dr.-Ing. Tina Kubot

Dr.-Ing. Tina Kubot

Referentin Mediengeschichte
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 220
E-Mail: t.kubot*mspt.de

Dr. Tina Kubot ist Halbleitertechnologin und seit 2017 Referentin für Mediengeschichte. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen Informations- und Kommunikationstechnologie wie Radio, Fernsehen und Computer. Funk, Sende- und Studiotechnik gehören ebenfalls dazu, wie auch Bild- und Tonaufzeichnung. Ihr Forschungsinteresse liegt in der Technikgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Technikgenese und -entwicklung.


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