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Geldbearbeitung

Münzmulde, ab 1930Spätestens seit der Einführung des Postsparkassendienstes im Jahr 1939, aber auch schon in früheren Zeiten, war die Geldbearbeitung Teil des Postwesens. Im Postamt wurden Briefmarken und anderes verkauft; die Gebühren für Fernsprecher, Telegramme und andere Dienste wurden entrichtet; Postämter und Postboten zahlten Renten aus, die Beispiele sind vielfältig. In allen diesen Fällen war die richtige Ausstattung der Beamten zum Zählen, Sortieren und Verpacken des Geldes mitverantwortlich für den reibungslosen Ablauf.

Im Sammlungsbestand der Museumsstiftung ist daher auch eine Auswahl von Maschinen und Geräten zur Geldbearbeitung vorhanden. Dazu gehören Einrichtungen zum Bündeln und Rollen von Geldscheinen beziehungsweise Münzen ebenso wie Beutelnähmaschinen, Geldzählmaschinen, Münzwaagen und Zählbretter. Auch Geldzählkassen, Münzmulden und Geldrollenwaagen dürfen nicht fehlen.

Mechanische Geldzählmaschine, 1972 Geldrollenwaage, Deutsche Bundespost, ca. 1970er bis 1980er Jahre Geldzählbrett, um 1950 Münzwaage, 1760 Münzwaage, 1820

Kontakt

Wenke Wilhelm

Referentin Archiv, Transportgeschichte & Verkehr
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 30
E-Mail: w.wilhelm*mspt.de

Wenke Wilhelm ist seit 2014 als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Transportgeschichte und Verkehr sowie für die Archivalien am Sammlungsstandort Berlin zuständig.


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