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Funktelegrafie

200x2001888 hatte der deutsche Physiker Heinrich Hertz die elektromagnetischen Wellen nachgewiesen. Darauf aufbauend entwickelte Guglielmo Marconi 1896 den ersten Sender und Empfänger, mit dem Morsesignale mittels Funk über größere Entfernungen übermittelt werden konnten. Zum ersten Mal konnten Nachrichten zeitgleich überall empfangen werden. In Deutschland arbeiteten Adolf Slaby und Karl Ferdinand Braun mit ähnlichen Apparaten. AEG und Siemens & Halske gründeten 1903 die Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie, die fortan mit Marconi konkurrierte.

Zur Sammlung der Museumsstiftung gehören unter anderem frühe Exponate, mit denen sich Heinrich Hertz‘ Funkversuche wiederholen ließen. Zum System Slaby/Arco gibt es einige bemerkenswerte Objekte; ebenso ein Flaschensender von Karl Ferdinand Braun. Mehrere Knallfunkensender und die dazugehörigen Empfänger vervollständigen die hochrangige Sammlung aus der Frühzeit des Funks.

Objekte aus der Funktelegrafie im Depot Heusenstamm Objekte aus der Funktelegrafie im Depot Heusenstamm Objekte aus der Funktelegrafie im Depot Heusenstamm Objekte aus der Funktelegrafie im Depot Heusenstamm Objekte aus der Funktelegrafie im Depot Heusenstamm

Kontakt

Dr.-Ing. Tina Kubot

Dr.-Ing. Tina Kubot

Referentin Mediengeschichte
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 220
E-Mail: t.kubot*mspt.de

Dr. Tina Kubot ist Halbleitertechnologin und seit 2017 Referentin für Mediengeschichte. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen Informations- und Kommunikationstechnologie wie Radio, Fernsehen und Computer. Funk, Sende- und Studiotechnik gehören ebenfalls dazu, wie auch Bild- und Tonaufzeichnung. Ihr Forschungsinteresse liegt in der Technikgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Technikgenese und -entwicklung.


Weitere Daten in der Objektdatenbank: Funktelegrafie

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