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Festnetztelefone

200x2001861 stellte Johann Philipp Reis der Physikalischen Gesellschaft in Frankfurt am Main sein Telefon vor. Fünfzehn Jahre später erhielt Alexander Graham Bell das Patent auf sein Telefon, das 1877 nach Europa gelangte. Noch im selben Jahr begannen deutsche Firmen mit der Herstellung von Telefonen. Ab 1881 gab es erste öffentliche Telefonnetze in deutschen Großstädten – der Beginn einer Erfolgsgeschichte.

Die Telefonsammlung, eine der größten und bedeutendsten in Europa, besticht durch Vollständigkeit, was den Kernbestand – die Apparate der deutschen Postverwaltungen – betrifft. 2.000 Standardapparate der Reichspost, der württembergischen Post und der bayerischen Post, die in den öffentlichen Telefonnetzen ab 1881 genutzt wurden, werden  ergänzt durch Haustelefone und Geräte aus privaten Nebenstellenanlagen. Dazu kommen Unikate von Reis und Bell, der erste Tischapparat von 1887 oder das erste Telefon der Welt mit Wählscheibe.

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Kontakt

Lioba Nägele

Referentin Nachrichtentechnik
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 230
E-Mail: l.naegele*mspt.de

Lioba Nägele ist seit 2002 Referentin für Nachrichtentechnik am Sammlungsstandort Heusenstamm. Hier ist sie für die klassischen Kommunikationsmedien Telegrafie und Telefonie, Fernschreiben und Telefax zuständig, aber auch für Vermittlungs- und Übertragungstechnik. Ihr besonderes Interesse gilt der Telefonnutzung und Handykultur im Alltag.


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