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Fernsehkameras

200x200Die Grundlagen der elektronischen Kameras gehen auf das Jahr 1883 zurück. Paul Nipkow hatte die Idee, Bilder mithilfe einer rotierenden, mit Löchern versehenen Scheibe (die sogenannte Nipkow-Scheibe), in Zeilen zu zerlegen. Mit dieser Art der mechanischen Abtastung wurden die ersten Fernsehbilder erzeugt. 1923 wurde mit dem Ikonoskop der erste vollelektronische Bildabtaster erfunden. Elektronische Abtastung mit Kameraröhren blieb bis Anfang der 1990er Jahre Standard, danach setzten sich CCD- und CMOS-Sensoren durch.

Aus der Zeit der Olympischen Spiele von 1936 sind eine komplette Farnsworth-Kamera sowie das Objektiv der „Fernseh-Kanone“, einer Ikonoskop-Kamera, Teil der Sammlung. Die Ausstattung westdeutscher Fernsehstudios wird durch einen repräsentativen Bestand an Fernsehkameras der Fernseh GmbH, Kameras mit Ikonoskop bis hin zum HDTV dokumentiert. Lückenlos vertreten sind die Fernsehkameras aus der DDR, da die Rundfunk- und Fernsehstudios der DDR von der Post betrieben wurden. Der Bestand wird ergänzt durch Fernsehstudiotechnik.

Kontakt

Dr.-Ing. Tina Kubot

Dr.-Ing. Tina Kubot

Referentin Mediengeschichte
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 220
E-Mail: t.kubot*mspt.de

Dr. Tina Kubot ist Halbleitertechnologin und seit 2017 Referentin für Mediengeschichte. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen Informations- und Kommunikationstechnologie wie Radio, Fernsehen und Computer. Funk, Sende- und Studiotechnik gehören ebenfalls dazu, wie auch Bild- und Tonaufzeichnung. Ihr Forschungsinteresse liegt in der Technikgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Technikgenese und -entwicklung.


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