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Fernmeldebau

FernmeldebauDer Bereich Fernmeldebau war dafür verantwortlich, das Leitungsnetz der Post auszubauen und bestehende Linien zu unterhalten. Für diese Aufgaben wurde eine Vielzahl von speziellen Materialien, Gerätschaften und Werkzeugen benötigt, je nachdem ob ober- oder unterirdische Linien gebaut, repariert oder erneuert werden mussten.

Die Sammlung der Museumsstiftung umfasst mehrere hundert Objekte zu den verschiedenen Bereichen des Fernmeldebaus. Abspannklemmen, Baumsägen, Isolatoren samt Stützen und Trägern oder Steigeisen wurden im Freileitungsbau benötigt; für das Verlegen oder die Reparatur von Kabeln brauchte man Kabelwinden, Kanalbürsten und Lötgeräte bis hin zu Zelten, die den Kabellöter und die offenen Spleißstellen vor der Witterung schützten. Ebenso wurde Schutzkleidung und ein breites Spektrum von Spezialwerkzeugen gesammelt. Aus der Frühzeit der Linientechnik stammt eine Mustersammlung von Isolatoren aus Ton, Glas und Porzellan in mannigfaltigen Größen und Formen.

Objekte aus dem Fernmeldebau im Depot Heusenstamm Objekte aus dem Fernmeldebau im Depot Heusenstamm Objekte aus dem Fernmeldebau im Depot Heusenstamm  Museum fuer Kommunikation. Objekte aus dem Fernmeldebau im Depot Heusenstamm

Kontakt

Lioba Nägele

Referentin Nachrichtentechnik
Museum für Kommunikation Frankfurt
Telefon: +49 (0)6104 49 77 230
E-Mail: l.naegele*mspt.de

Lioba Nägele ist seit 2002 Referentin für Nachrichtentechnik am Sammlungsstandort Heusenstamm. Hier ist sie für die klassischen Kommunikationsmedien Telegrafie und Telefonie, Fernschreiben und Telefax zuständig, aber auch für Vermittlungs- und Übertragungstechnik. Ihr besonderes Interesse gilt der Telefonnutzung und Handykultur im Alltag.