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Erinnerungsmedaillen an Personen und Ereignisse

Medaille zum 1. Bayerischen Post- Turn- und Sportfest München, 1930Gedenkmünzen wurden als Erinnerungsstücke zu wichtigen Ereignissen oder berühmten Persönlichkeiten geprägt. Die Käuferschicht variierte je nach Materialwahl und Auflagenhöhe; einige Medaillen wurden auch gleichzeitig in unterschiedlichen Ausführungen sowie mit Öse als Zieranhänger für Uhrenketten (Berlocke) aufgelegt. Das Berliner Reichspostmuseum erwarb 1874 die erste Medaille und achtete beim Ausbau der Medaillensammlung auf den Bezug zum Verkehrswesen und Postwesen; auch Prägungen zur Erinnerung an Persönlichkeiten aus den Bereichen Postverwaltung und postwichtige Erfindungen wurden gesammelt. Ein Großteil der älteren Medaillen gilt als Kriegs- und Nachkriegsverlust. Ab den 1960er Jahren erwarb das Bundespostmuseum in größerem Umfang wieder Erinnerungsmedaillen.

Die Museumsstiftung besitzt heute eine umfangreiche und thematisch heterogene Sammlung an Erinnerungsmedaillen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Medaille zur Vereinigung von Post und Eisenbahn in Bayern, 1851 Medaille zur Fertigstellung des Postamtes Frankfurt am Main 1, 1895 Medaille zu Ehren Johannes Gutenbergs, 1837 Medaille zum 50 Dienstjubiläum des Generalpostdirektors Wilhelm August von Rudloff, Hannover 1850 Medaille auf den Tod Heinrich von Stephans, 1897

Kontakt

Anke Höwing

Referentin Institutionengeschichte & Fotoarchiv Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 40
E-Mail: a.hoewing*mspt.de

Anke Höwing ist als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Institutionengeschichte und das Fotoarchiv am Sammlungsstandort Berlin sowie den Leihverkehr zuständig.


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