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Die Sammlung der MSPT umfasst Posthörner, Medaillen, Urkunden und Gedenktafeln

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Als Unternehmen, das nicht nur Zuverlässigkeit, sondern auch langjährige Verbundenheit schätzte, vergab die Post Ehren- und Erinnerungsgaben. Auf diese Weise schuf sie positive Vorbilder, deren Dienstverhalten sichtbar für die Mitarbeiterschaft ausgezeichnet wurde. Dienstauszeichnungen, also die von der Postverwaltung verliehenen tragbaren Ehrenabzeichen, wurden bei den Unterbeamten der Kaiserlichen Reichspost nach 15 Jahren tadelloser Dienstzeit in Form von goldenen Schulterblattschnüren getragen. Bereits seit 1827 erhielten Postillione für geschicktes Blasen Ehrenposthörner und seit 1852 für besondere Geschicklichkeit im Fahren Ehrenpeitschen, die beide jedoch nach Ausscheiden aus dem Dienst zurückgegeben werden mussten und nach 1918 gar nicht mehr verliehen wurden.

Eigentum des Postillions blieben hingegen nach tadelloser Dienstzeit von 10, 15 und 20 Jahren seit 1827 die verliehenen ein bis drei goldenen Tressenstreifen auf dem linken Ärmel. Die textilen Dienstauszeichnungen wurden im Laufe der Jahrzehnte von Treuedienst-Ehrenzeichen in Gold und Silber (1938-1945) sowie Treuedienstmedaillen in Gold, Silber und Bronze (1960-1990 in der DDR) abgelöst. Aber auch in einem anderen Bereich wurde die Verbundenheit deutlich zum Ausdruck gebracht: Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg erinnerte die Post in ihren Gebäuden mit Gedenktafeln namentlich an die gefallenen Mitarbeiter des jeweiligen Post- oder Telegrafenamts.

Erst 1920 erwarb das Reichspostmuseum erstmalig ein Ehrenposthorn und eine Ehrenpeitsche von der Oberpostdirektion Berlin. 1922/1923 folgten umfangreiche Fotoserien von Gedenktafeln (Ehrentafeln) in Postämtern. Die Sammlung der Museumsstiftung umfasst heute Ehrenposthörner, Ehrenpeitschen, Medaillen und Urkunden ebenso wie 21 Gedenktafeln für Gefallene.

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Kontakt

Anke Höwing

Referentin Institutionengeschichte & Fotoarchiv Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 40
E-Mail: a.hoewing*mspt.de

Anke Höwing ist als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Institutionengeschichte und das Fotoarchiv am Sammlungsstandort Berlin sowie den Leihverkehr zuständig.


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