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Druckstöcke

Briefmarkendruckstöcke im Depot am Standort Berlin-TempelhofDas Gros aller seit 1849 in Deutschland hergestellten und genutzten Briefmarken-Druckstöcke und -Druckplatten wurde aus Sicherheitsgründen von den Druckereien vernichtet, doch das Reichspostmuseum erhielt nach seiner Gründung 1872 über 300 Exemplare von der Reichsdruckerei. Bis Anfang der 1940er Jahre wurde die Sammlung kontinuierlich durch Auswahlstücke ergänzt.

Heute verfügt die Museumsstiftung über einen Bestand von rund 5.000 Briefmarkendruckstöcken und -platten. Aufgrund ihrer großen Anzahl sind vor allem die Druckstöcke der Kolonialmarken hervorzuheben. Nach 1945 bricht die Kontinuität der Sammlung ab. Vereinzelt gibt es bundesrepublikanische Briefmarkendruckstöcke. Etwas umfangreicher ist der DDR-Bestand – vor allem der 1960er Jahre.

Druckplatte für die Freimarke Deutsches Reich Kolonie Samoa, 1901 Lithographiestein , Umdruckvorlage für 5 verschiedene Briefmarken des Amtes Bergedorf, 1861-1867 Druckplatte für die Freimarke Altdeutschland, Preußen, 4 Pfennige, 1856 Druckplatte für die Freimarke Deutsches Reich, 1 Mark, 1900 Lithographiestein für die Freimarke Deutsches Reich, 1,50 Mark, 1920

Kontakt

Dr. Veit Didczuneit

Abteilungsleiter Sammlungen
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 10
E-Mail: v.didczuneit*mspt.de

Dr. Veit Didczuneit leitet seit 2006 die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation am Standort Berlin. Dort ist er für die Sammlungsbereiche der Brief- und Schreibkultur zuständig.


Gunnar Goehle

Museologe
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 41
E-Mail: g.goehle*mspt.de

Gunnar Goehle ist seit 1999 als Museologe im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Inventarisierung der Sammlung Brief- und Schreibkultur, insbesondere der Feldpostbriefsammlung.


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