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Diktier- und Stenografiergeräte

Diktiergerät Stenorette 2300 L , Grundig Werke GmbH, um 1982 In vielen Fällen ist die beste Lösung zur Klärung komplexer Sachverhalte, eine Besprechung zu vereinbaren. Die Beteiligten setzen sich zusammen, tauschen sich aus und beschließen im Idealfall gemeinsam, welche Schritte unternommen werden sollen. Der Nachteil ist die Flüchtigkeit des gesprochenen Wortes. Um für Verbindlichkeit zu sorgen, benötigt man eine Abschrift des Gesagten – eine klassische Aufgabe der Sekretärin. Gleiches gilt für die Erteilung dienstlicher Anweisungen: Auch sie werden gern verschriftlicht.

Die Stenografiermaschine ist eine spezialisierte Schreibmaschine, bei der gleichzeitig mehrere Tasten angeschlagen werden können. Sie ermöglicht ein schnelles Mitschreiben und ist daher auch als „Akkordschreibmaschine“ bekannt. Das Diktiergerät wurde von Thomas Alva Edison als Variante des Phongraphen erfunden und ist bis heute in Gebrauch. Es zeichnet Sprache auf und gibt sie bei Bedarf wieder. In der Sammlung der Museumsstiftung ist eine kleine Auswahl verschiedener Diktier- und Stenografiergeräte vertreten.

Kontakt

Dr. Veit Didczuneit

Abteilungsleiter Sammlungen
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 10
E-Mail: v.didczuneit*mspt.de

Dr. Veit Didczuneit leitet seit 2006 die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation am Standort Berlin. Dort ist er für die Sammlungsbereiche der Brief- und Schreibkultur zuständig.


Gunnar Goehle

Museologe
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 41
E-Mail: g.goehle*mspt.de

Gunnar Goehle ist seit 1999 als Museologe im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Inventarisierung der Sammlung Brief- und Schreibkultur, insbesondere der Feldpostbriefsammlung.