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Dienstuhren

Postbeförderung ist an zeitliche Zusagen und Verpflichtungen gebunden. Die Leerungszeiten der Briefkästen und die Schalteröffnungszeiten bilden den festen Zeitrahmen gegenüber dem Kunden. Für die postinterne Abstimmung und Überwachung von Dienstzeiten, Pausen, Abfahrzeiten sowie den pünktlichen Beginn der Postzustellung sind Uhren unerlässlich. Hierfür wurden in allen Bereichen der Post Uhren unterschiedlicher Bauart verwendet. Für lange Pakethallen wurden besonders große und weit sichtbare Uhren hergestellt. Für Postfuhrämter kamen hängende Uhren, die auf zwei oder drei Seiten ein Ziffernblatt hatten, zum Einsatz. In repräsentative Diensträume höherer Beamter wurden verzierte Wanduhren (Regulatoren) gehängt.

Die Museumsstiftung verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Haupt- und Nebenuhren aus Post- und Fernmeldeämtern, Postillionsuhren, Taschenuhren, Standuhren, Gesprächsuhren, Wächterkontrolluhren, Stempeluhren und Zeiterfassungsgeräten sowie Reiseuhren.

Wanduhr aus Hamburger Postamt 1960er Jahre Deckenuhr vom Haupttelegrafenamt Berlin um 1920 Wanduhr vom Postamt Lenzkirch um 1900 Faltblattuhr vom Postamt Frankfurt am Main 60 um 1980 Kursuhr für Postillione und Schirrmeister ca. 1880

Kontakt

Anke Höwing

Referentin Institutionengeschichte & Fotoarchiv Berlin
Museum für Kommunikation Berlin
Telefon: +49 (0)30 713 027 40
E-Mail: a.hoewing*mspt.de

Anke Höwing ist als Referentin im Museum für Kommunikation Berlin tätig. Sie ist für die Sammlungsbereiche Institutionengeschichte und das Fotoarchiv am Sammlungsstandort Berlin sowie den Leihverkehr zuständig.


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